Gewähltes Thema: Persönliche Einsichten durch Emo‑Mapping‑Übungen entdecken
Nimm drei bis fünf Farben für Grundemotionen, dünne Linien für Verbindungen und dicke Linien für starke Auslöser. Halte Platz für Legenden frei, damit du später weißt, welche Farbe welche Stimmung beschreibt.
Liste drei Situationen des Tages, die emotional bedeutsam waren. Markiere jeweils, was davor passierte, wer beteiligt war und welche Körperempfindungen du bemerkt hast. Diese Vorarbeit macht Verbindungen leichter erkennbar.
Die Kernübung: Deine erste Emo‑Map
Wähle Skalen von eins bis zehn und ordne jeder Emotion eine Farbe zu. Male größere Kreise für stärkere Intensitäten. So entsteht eine intuitive Landkarte, die das Ausmaß deiner emotionalen Reaktionen respektvoll abbildet.
Muster erkennen und Einsichten ableiten
Cluster entdecken
Suche Gruppen von ähnlichen Emotionen rund um bestimmte Orte oder Personen. Ein Cluster aus Anspannung rund um Meetings kann auf innere Ansprüche hinweisen. Formuliere eine sanfte Hypothese statt eines harten Urteils.
Zeitachsen und Wellen
Trage die wichtigsten Punkte auf eine kleine Zeitlinie. Erkennst du Wellen am späten Nachmittag? Dann experimentiere mit Pausen. Emo‑Mapping wird so zu einem Kompass, der deine Energieverläufe respektiert.
Die Frage hinter der Frage
Hinter jeder Linie steckt oft ein Bedürfnis: Sicherheit, Autonomie, Verbundenheit. Notiere für jedes starke Gefühl die vermutete Bedürfniswurzel. Diese Klarheit macht nächste Schritte konkret und freundlich umsetzbar.
Vertiefende Emo‑Mapping‑Übungen
Zeichne dieselbe Situation an zwei Orten: Büro und Zuhause. Vergleiche Farben, Intensitäten und Wörter. Oft zeigt sich, dass der Kontext stärker wirkt als die Person – eine nützliche, entlastende Erkenntnis.
Vertiefende Emo‑Mapping‑Übungen
Erstelle eine zweite Karte aus Sicht des Gegenübers, basierend auf Empathie‑Annahmen. Welche Gefühle könnten dort auftreten? Der Perspektivwechsel entschärft Konflikte und öffnet Wege für respektvollere Gespräche.
Integration in Alltag und Beziehungen
Starte mit einer Mini‑Map: drei Kreise, drei Worte, eine Intention. Dieser kurze Blick nach innen verändert Entscheidungen über den Tag hinweg – still, freundlich und erstaunlich wirksam.
Zähle Tage mit Mini‑Maps, markiere Wochen mit mehr Ruhefarben oder notiere einen Satz pro Einsicht. Kleine, konsistente Zeichen zeigen Wirkung besser als großartige, seltene Aktionen.
Beschreibe in einem Kommentar drei Elemente deiner jüngsten Karte und welche kleine Veränderung du testen willst. Deine Erfahrungen inspirieren andere – und du erhältst hilfreiches, respektvolles Feedback.
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